Definition, Was ist eine Deckprothese?
Eine Deckprothese ist eine herausnehmbare Prothese, die wenige verbliebene Zähne oder Wurzeln überdeckt und sich zusätzlich auf ihnen abstützt. Sie zählt zur kombinierten Prothetik aus festsitzendem und herausnehmbarem Anteil.
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Einsatz, Wann kommt sie infrage?
Eine Deckprothese kommt infrage, wenn im Kiefer nur noch wenige tragfähige Zähne oder Wurzeln vorhanden sind. Diese Restpfeiler geben der Prothese mehr Halt und verteilen den Kaudruck. So bietet sie mehr Sicherheit beim Kauen, Sprechen und Lachen als eine reine Vollprothese.
Merkmale
- Herausnehmbar, wird zur Reinigung entnommen
- Nutzt wenige Restzähne oder Wurzeln als Pfeiler
- Verbindung oft über Teleskopkronen
- Verteilt den Kaudruck auf Pfeiler und Kieferschleimhaut
Behandlung
Vor der Versorgung prüft die Praxis, welche Restzähne erhaltungswürdig sind, und erstellt einen Heil- und Kostenplan. Die Pfeilerzähne werden vorbereitet und mit Verankerungselementen versehen, darauf sitzt die herausnehmbare Prothese. Da diese Versorgung über die einfache Regelversorgung hinausgeht, ist meist ein privater Eigenanteil einzuplanen.
Quelle: KZBV, Teilprothesen und Arten von Teilprothesen, abgerufen im Juli 2026.

