
Unser Zahnlexikon
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Abrasion, Abnutzung der Zahnsubstanz durch Reibung
Abrasion beschreibt den Verlust von Zahnsubstanz durch mechanische Reibung. Besonders häufig betroffen sind Menschen, die sehr fest putzen oder abrasive Zahnpasten verwenden. Mit der Zeit kann das zu empfindlichen Zähnen und sichtbaren Zahnhalsdefekten führen.
Alveolitis, Entzündung des Zahnfachs nach einer Zahnentfernung
Alveolitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Zahnalveole, die nach einer Zahnentfernung auftreten kann. Besonders häufig betroffen sind Patienten nach Weisheitszahn-OPs. Früh erkannt, lässt sie sich gut behandeln.
Amalgam, Das klassische Zahnfüllungsmaterial aus Metall
Amalgam ist ein seit über 150 Jahren verwendetes Füllungsmaterial für Zähne. Es besteht aus einer Mischung von Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer. Trotz seiner Langlebigkeit wird es aufgrund gesundheitlicher Bedenken zunehmend durch moderne Alternativen ersetzt.
Aphthe, Schmerzhafte Schleimhautveränderung im Mund
Aphthen sind kleine, runde Geschwüre auf der Mundschleimhaut, die sehr schmerzhaft sein können. Sie treten häufig an Lippen, Zunge oder Wangeninnenseite auf und heilen meist innerhalb von 1–2 Wochen von selbst ab.
Aufbissschiene, Die Knirschschiene für Zähne und Kiefergelenk
Eine Aufbissschiene, oft auch Knirschschiene genannt, ist eine individuell angepasste Kunststoffschiene, die meist nachts getragen wird. Sie schützt die Zähne vor den Folgen von Knirschen und Pressen und entlastet das Kiefergelenk.
Bisshebung, Wiederherstellung der richtigen Bisshöhe
Eine Bisshebung ist ein zahnmedizinischer Eingriff, bei dem die verlorene Bisshöhe wiederhergestellt wird. Ursache ist meist ein starker Zahnsubstanzverlust durch Knirschen, Erosion oder fehlende Zähne. Wird sie nicht behandelt, leidet nicht nur die Ästhetik, auch das Kiefergelenk und die Muskulatur werden dauerhaft belastet.
Bleaching, Professionelle Zahnaufhellung
Bleaching bezeichnet das Aufhellen der Zähne durch chemische Bleichmittel. Es ist eine der beliebtesten ästhetischen Zahnbehandlungen und kann Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak deutlich reduzieren.
Bonding, Ästhetische Zahnkorrektur mit Kunststoff
Bonding ist eine minimalinvasive Methode, bei der zahnfarbener Kunststoff direkt auf den Zahn aufgetragen wird. Damit lassen sich kleine Defekte, Verfärbungen oder Lücken schnell, schonend und günstig korrigieren, oft in nur einer einzigen Sitzung.
Bruxismus, Zähneknirschen und seine Folgen
Bruxismus bezeichnet das unbewusste Knirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, meist nachts im Schlaf. Auf Dauer kann das zu erheblichen Schäden an Zähnen, Kiefergelenk und Muskulatur führen, oft ohne dass Betroffene es selbst bemerken.
Brücke, Fester Zahnersatz bei Zahnlücken
Eine Zahnbrücke ist ein festsitzender Zahnersatz, der eine oder mehrere fehlende Zähne ersetzt. Sie wird auf den Nachbarzähnen verankert und schließt die Lücke dauerhaft, ohne herausnehmbaren Zahnersatz.
Chlorhexidin, Antibakterielles Mundspülmittel
Chlorhexidin (CHX) ist einer der wirksamsten antibakteriellen Wirkstoffe in der Zahnmedizin. Es wird als Mundspülung, Gel oder Spray eingesetzt, um Bakterien im Mundraum gezielt zu reduzieren, besonders nach Eingriffen oder bei entzündeten Zahnfleisch.
CMD, Symptome und Behandlung der Kiefergelenk-Funktionsstörung
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion, eine Funktionsstörung von Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Typisch sind Kiefergelenkgeräusche, Verspannungen und Kopfschmerzen. Häufig spielt nächtliches Knirschen eine Rolle.
Deckprothese, Herausnehmbarer Zahnersatz mit festem Halt
Eine Deckprothese ist eine herausnehmbare Prothese, die auf verbliebenen Zähnen, Zahnwurzeln oder Implantaten verankert wird. Sie bietet deutlich mehr Halt als eine konventionelle Totalprothese und schützt gleichzeitig den Kieferknochen vor dem Abbau.
Dentinhypersensibilität, Empfindliche Zähne verstehen
Dentinhypersensibilität beschreibt einen kurzen, stechenden Schmerz, der entsteht, wenn freiliegendes Dentin mit Kälte, Hitze, Süßem oder Saurem in Kontakt kommt. Millionen Menschen sind betroffen, oft ohne zu wissen, woran es liegt.
Diastema, Die Lücke zwischen den Schneidezähnen
Ein Diastema ist eine sichtbare Lücke zwischen zwei Zähnen, meist zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen. Es ist in vielen Fällen rein kosmetisch, kann aber auch funktionelle Ursachen haben und auf Veränderungen im Kiefer hinweisen.
Druckstelle, Schmerzen durch schlecht sitzenden Zahnersatz
Eine Druckstelle entsteht, wenn eine Prothese oder ein anderer Zahnersatz an einer Stelle zu stark auf das Zahnfleisch oder die Mundschleimhaut drückt. Die Folge sind schmerzhafte Rötungen oder Geschwüre, die sich jedoch mit einer einfachen Anpassung schnell beheben lassen.
Einzelzahnimplantat, Die beste Lösung für eine einzelne Zahnlücke
Ein Einzelzahnimplantat ersetzt einen fehlenden Zahn vollständig, von der Wurzel bis zur Krone, ohne die Nachbarzähne zu belasten. Es ist die stabilste, natürlichste und langlebigste Lösung für eine einzelne Zahnlücke.
Empfindliche Zähne, Ursachen und Lösungen
Empfindliche Zähne reagieren mit einem kurzen, stechenden Schmerz auf Kälte, Wärme, Süßes oder saure Speisen. Das Problem betrifft Millionen Menschen, und ist gut behandelbar, wenn die Ursache erkannt wird.
Endodontie, Die Wurzelbehandlung
Endodontie bezeichnet die Behandlung des Zahninneren, insbesondere des Zahnmarks (Pulpa) und der Wurzelkanäle. Ziel ist es, stark geschädigte oder infizierte Zähne zu erhalten und eine Extraktion zu vermeiden.
Erosion, Säurebedingter Zahnsubstanzverlust
Zahnerosion bezeichnet den chemischen Verlust von Zahnsubstanz durch Säuren, ohne Beteiligung von Bakterien. Ursache sind säurehaltige Lebensmittel, Getränke oder Magensäure. Im Gegensatz zu Karies läuft die Erosion flächig und schleichend ab.
Extraktion, Die Zahnentfernung
Eine Zahnextraktion ist die chirurgische Entfernung eines Zahns aus dem Kieferknochen. Sie ist der letzte Schritt, wenn ein Zahn nicht mehr erhalten werden kann, und der erste Schritt zu einer neuen, stabilen Versorgung.
Fehlbiss, Wenn Ober- und Unterkiefer nicht zusammenpassen
Ein Fehlbiss bezeichnet eine Abweichung vom idealen Zusammentreffen von Ober- und Unterkiefer. Er kann ästhetische und funktionelle Probleme verursachen, von Kauproblemen über Kiefergelenkbeschwerden bis hin zu Zahnabnutzung.
Fissurenkaries, Karies in den Rillen der Backenzähne
Fissurenkaries entsteht in den tiefen Rillen und Grübchen der Kauflächen von Seiten- und Backenzähnen. Sie ist die häufigste Kariesform bei Kindern und Jugendlichen, und oft schwer frühzeitig zu erkennen.
Fissurenversiegelung, Kariesschutz für Backenzähne
Die Fissurenversiegelung ist eine einfache, schmerzfreie Vorsorgebehandlung für Kinder und Jugendliche. Dabei werden die tiefen Rillen und Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne mit einem dünnen Kunststoff versiegelt, und so vor Karies geschützt.
Fluoride, Der wichtigste Schutz gegen Karies
Fluoride sind Mineralstoffe, die den Zahnschmelz härten und ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe machen. Sie sind die wirksamste Einzelmaßnahme zur Kariesprophylaxe, und in jeder Zahnarztpraxis sowie den meisten Zahnpasten enthalten.
Frontzähne, Schutz und Ästhetik der sichtbaren Zähne
Die Frontzähne sind die sechs bis acht sichtbaren Zähne im vorderen Bereich des Mundes. Sie übernehmen wichtige Funktionen beim Beissen, Sprechen und Lächeln, und sind gleichzeitig besonders ästhetisch relevant.
GBR, Gesteuerte Knochenregeneration für Implantate
Die gesteuerte Knochenregeneration (GBR) ist ein chirurgisches Verfahren, das verloren gegangenen Kieferknochen wieder aufbaut. Sie ist häufig Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantatversorgung.
Gingivarezession, Zahnfleischrückgang verstehen und behandeln
Gingivarezession bezeichnet den Rückgang des Zahnfleisches, bei dem die Zahnwurzel zunehmend freigelegt wird. Das führt oft zu empfindlichen Zähnen, ästhetischen Veränderungen, und ist ein Zeichen, das ernst genommen werden sollte.
Gingivitis, Zahnfleischentzündung rechtzeitig erkennen
Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches, die häufigste Erkrankung im Mundraum. Sie ist gut behandelbar, sollte aber ernst genommen werden: Unbehandelt kann sie zur Parodontitis und dauerhaftem Knochenverlust führen.
Glasionomerzement, Das fluoridabgebende Füllungsmaterial
Glasionomerzement ist ein vielseitiges Zahnfüllungsmaterial, das Fluor abgibt und so den Zahn aktiv vor Karies schützt. Es eignet sich besonders für Milchzähne, Zahnhalsbereiche und als Unterlage unter anderen Füllungen.
Granulom, Entzündliche Veränderung an der Zahnwurzel
Ein Granulom ist eine entzündliche Gewebeveränderung an der Spitze einer Zahnwurzel. Es entsteht meist als Reaktion auf eine tote oder infizierte Pulpa und wird oft zufällig im Röntgenbild entdeckt, ohne dass der Patient Schmerzen verspürt.
Halitosis, Mundgeruch und seine Ursachen
Halitosis ist der medizinische Begriff für Mundgeruch. In den allermeisten Fällen entsteht er im Mund selbst, durch bakteriellen Belag auf Zunge und Zähnen oder durch Zahnfleischentzündungen. Mit guter Mund- und Zungenpflege lässt er sich meist beseitigen.
Herpes labialis, Lippenherpes
Herpes labialis, umgangssprachlich Lippenherpes, ist eine durch Herpesviren ausgelöste Bläschenbildung an der Lippe. Die Bläschen sind schmerzhaft, ansteckend und heilen meist innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.
Implantat, Die künstliche Zahnwurzel
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Wurzel, meist aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Nach dem Einheilen trägt es eine Krone, Brücke oder Prothese und ersetzt so einen oder mehrere fehlende Zähne.
Inlay, Die laborgefertigte Einlagefüllung
Ein Inlay ist eine Einlagefüllung aus Keramik oder Gold, die im Labor passgenau angefertigt und in den Zahn eingeklebt wird. Es eignet sich für größere Defekte im Seitenzahnbereich und ist sehr haltbar.
Interdentalbürste, Reinigung der Zahnzwischenräume
Eine Interdentalbürste ist ein kleines Bürstchen zur täglichen Reinigung der Zahnzwischenräume. Diese Flächen erreicht die Zahnbürste nicht, dabei machen sie rund ein Drittel der Zahnoberfläche aus.
Initialkaries (Karies im Anfangsstadium)
Initialkaries ist die früheste Form der Karies: eine Entkalkung des Zahnschmelzes als weißer Fleck, die sich noch ohne Bohren stoppen lässt.
Jacketkrone, Die vollkeramische Verblendkrone
Eine Jacketkrone ist eine Krone vollständig aus zahnfarbener Keramik, ohne Metallkern. Sie umhüllt den Zahn wie ein Mantel und wird vor allem aus ästhetischen Gründen an den Frontzähnen eingesetzt.
Karies, Wie Löcher im Zahn entstehen
Karies ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Bakterien im Zahnbelag bilden aus Zucker Säure, die den Zahnschmelz auflöst, bis ein Loch entsteht. Früh erkannt lässt sie sich oft ohne Bohren stoppen.
Kariesinfiltration, Karies ohne Bohren behandeln
Bei der Kariesinfiltration wird beginnende Karies mit einem dünnfließenden Kunststoff behandelt, ohne zu bohren. Das Verfahren stoppt das Fortschreiten, solange noch kein Loch entstanden ist.
Kieferorthopädie, Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigieren
Die Kieferorthopädie behandelt Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer. Mit einer festen Zahnspange oder durchsichtigen Schienen (Alignern) werden die Zähne über Monate in die richtige Position bewegt.
Komposit, Die zahnfarbene Kunststofffüllung
Komposit ist ein zahnfarbenes Füllungsmaterial aus Kunststoff und feinen Keramikpartikeln. Es wird in Schichten eingebracht und mit Blaulicht ausgehärtet und ist heute das übliche Material für zahnfarbene Füllungen.
Krone, Wann ein Zahn eine Zahnkrone braucht
Eine Zahnkrone ist eine Kappe, die einen stark geschädigten Zahn vollständig überdeckt und ihm Form und Stabilität zurückgibt. Sie wird zum Beispiel nach einer Wurzelbehandlung oder bei großem Substanzverlust eingesetzt.
Leukoplakie, Weiße, nicht abwischbare Schleimhautveränderung
Eine Leukoplakie ist ein weißer Fleck auf der Mundschleimhaut, der sich nicht abwischen lässt. Sie ist zunächst nicht gefährlich, gilt aber als mögliche Vorstufe von Mundkrebs und sollte ärztlich beobachtet werden.
Lückenhalter, Platzhalter nach frühem Milchzahnverlust
Ein Lückenhalter ist ein kleines Gerät, das nach dem frühen Verlust eines Milchzahns den Platz für den bleibenden Zahn offen hält. So können die Nachbarzähne nicht in die Lücke wandern.
Lokalanästhesie, Die örtliche Betäubung
Die Lokalanästhesie ist eine örtliche Betäubung, die einen bestimmten Bereich im Mund schmerzunempfindlich macht. Sie ermöglicht Behandlungen wie Füllungen oder Zahnentfernungen ohne Schmerzen, während man wach bleibt.
Milchzahn, Die ersten Zähne und ihre Bedeutung
Milchzähne sind die ersten 20 Zähne, die meist ab dem sechsten Lebensmonat durchbrechen. Sie sind wichtige Platzhalter für die bleibenden Zähne und brauchen wegen ihres dünneren Schmelzes besondere Pflege.
Mundsoor, Pilzinfektion der Mundschleimhaut
Mundsoor ist eine Pilzinfektion der Mundschleimhaut, meist durch Hefepilze der Gattung Candida. Typisch ist ein weißlicher, abwischbarer Belag. Betroffen sind vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Nichtanlage, Wenn Zähne von Geburt an fehlen
Eine Nichtanlage bedeutet, dass ein Zahn von Geburt an nicht angelegt ist und deshalb nie durchbricht. Am häufigsten betrifft das Weisheitszähne, seitliche Schneidezähne oder kleine Backenzähne.
Nuckelflaschenkaries, Frühkindliche Karies durch Dauernuckeln
Nuckelflaschenkaries ist eine frühkindliche Karies, die entsteht, wenn Babys über längere Zeit zuckerhaltige Getränke aus der Nuckelflasche bekommen. Betroffen sind vor allem die oberen Schneidezähne.
Okklusion, Der Zusammenbiss von Ober- und Unterkiefer
Als Okklusion bezeichnet man den Kontakt zwischen den Zähnen von Ober- und Unterkiefer beim Zusammenbeißen. Stimmt die Okklusion nicht, kann das zu Fehlbelastungen von Zähnen, Muskulatur und Kiefergelenk führen.
Oralchirurgie, Chirurgische Eingriffe im Mund
Die Oralchirurgie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit operativen Eingriffen im Mund beschäftigt, etwa der Entfernung von Weisheitszähnen, dem Setzen von Implantaten oder Wurzelspitzenresektionen.
Osseointegration, Einheilen eines Implantats im Knochen
Osseointegration beschreibt das feste Verwachsen eines Implantats mit dem Kieferknochen. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, kann das Implantat belastet und mit Zahnersatz versorgt werden.
Parodontitis
Parodontitis ist die fortgeschrittene Entzündung des Zahnhalteapparats mit Abbau von Knochen und Fasern. Unbehandelt kann sie zu Zahnverlust führen.
Perikoronitis (Entzündung am Weisheitszahn)
Perikoronitis ist die Entzündung der Schleimhaut über einem teilweise durchgebrochenen Zahn, typischerweise am Weisheitszahn.
Pulpitis (Entzündung des Zahnnervs)
Pulpitis ist die Entzündung des Zahnmarks, meist durch tiefe Karies. Sie zählt zu den häufigsten Ursachen für starke Zahnschmerzen.
Quecksilber, Bestandteil von Amalgamfüllungen
Quecksilber ist ein Metall, das früher als Bestandteil von Amalgamfüllungen verwendet wurde. Seit dem 1. Januar 2025 ist Amalgam in der EU verboten, Zahnfüllungen werden heute mit anderen Materialien gemacht.
Retainer, Stabilisierung nach der Zahnspange
Ein Retainer ist ein dünner Draht oder eine Schiene, die nach einer kieferorthopädischen Behandlung die Zähne in ihrer neuen Position hält. Ohne ihn würden die Zähne oft wieder in die alte Stellung zurückwandern.
Röntgen, Bildgebung in der Zahnmedizin
Das Röntgen macht Bereiche sichtbar, die im Mund nicht direkt einsehbar sind, etwa Karies zwischen den Zähnen, den Knochen oder die Wurzeln. Es ist ein wichtiges Hilfsmittel für Diagnose und Behandlungsplanung.
Sinuslift, Knochenaufbau im Oberkiefer für Implantate
Ein Sinuslift ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem im seitlichen Oberkiefer Knochen aufgebaut wird, damit dort ein Implantat sicher verankert werden kann. Er ist nötig, wenn der eigene Knochen zur Kieferhöhle hin zu dünn ist.
Schmelz, Die härteste Substanz des Körpers
Der Zahnschmelz ist die äußere Schicht des Zahns und die härteste Substanz des menschlichen Körpers. Er schützt das darunterliegende Dentin, kann aber durch Säure und Reibung verloren gehen und wächst nicht nach.
Speichel, Der natürliche Schutz im Mund
Speichel hält den Mund feucht, unterstützt Kauen und Schlucken und schützt die Zähne, indem er Säuren neutralisiert und Mineralien in den Schmelz einlagert. Zu wenig Speichel erhöht das Risiko für Karies.
Teilprothese, Herausnehmbarer Zahnersatz bei Restbezahnung
Eine Teilprothese ersetzt mehrere fehlende Zähne, wenn noch eigene Zähne vorhanden sind. Sie wird an den verbliebenen Zähnen verankert und lässt sich zur Reinigung herausnehmen.
Totalprothese, Herausnehmbarer Zahnersatz für den ganzen Kiefer
Eine Totalprothese ersetzt alle Zähne eines Kiefers, wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind. Sie liegt dem Kiefer auf und wird herausnehmbar getragen. Implantate können ihr zusätzlichen Halt geben.
Unterfütterung, Anpassung einer Prothese an den Kiefer
Bei einer Unterfütterung wird die Innenseite einer Prothese neu an den Kiefer angepasst. Das wird nötig, weil sich der Kieferknochen mit der Zeit verändert und die Prothese sonst nicht mehr richtig sitzt.
Unterkiefer, Der bewegliche Teil des Kausystems
Der Unterkiefer ist der einzige bewegliche Knochen im Gesicht und über das Kiefergelenk mit dem Schädel verbunden. Er trägt die unteren Zähne und ist zentral für Kauen und Sprechen.
Veneer, Dünne Verblendschale für die Frontzähne
Ein Veneer ist eine hauchdünne Keramikschale, die auf die Vorderseite eines Frontzahns geklebt wird. Damit lassen sich Verfärbungen, kleine Lücken oder Formfehler korrigieren. Veneers sind eine ästhetische Privatleistung.
Vollkrone, Die vollständige Überkronung
Eine Vollkrone überdeckt den gesamten sichtbaren Teil eines Zahns. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein Zahn so stark geschädigt ist, dass eine Teilkrone oder Füllung nicht mehr genügt.
Wurzelbehandlung, Ablauf und wann sie nötig ist
Bei einer Wurzelbehandlung wird das entzündete oder abgestorbene Zahnmark aus dem Inneren des Zahns entfernt, die Kanäle werden gereinigt und gefüllt. So lässt sich ein Zahn erhalten, der sonst gezogen werden müsste.
Weisheitszahn, Der hinterste Backenzahn
Weisheitszähne sind die hintersten Backenzähne, die meist zwischen 18 und 24 Jahren durchbrechen, wenn überhaupt. Oft fehlt ihnen der Platz, dann können sie schief wachsen und Beschwerden machen.
Wurzelspitzenresektion, Entfernung der entzündeten Wurzelspitze
Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die entzündete Spitze einer Zahnwurzel operativ entfernt. Der Eingriff kann einen Zahn erhalten, wenn eine Wurzelbehandlung allein nicht ausreicht.
Xerostomie, Mundtrockenheit und ihre Folgen
Xerostomie ist der Fachbegriff für Mundtrockenheit. Fließt zu wenig Speichel, fehlt dem Mund seine natürliche Schutzfunktion, was das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch erhöht. Häufige Ursache sind Medikamente.
Yttriumstabilisiertes Zirkonoxid, Hochfeste Zahnkeramik
Yttriumstabilisiertes Zirkonoxid ist eine besonders bruchfeste, zahnfarbene Keramik. Das zugesetzte Yttrium macht das Material stabil, sodass daraus Kronen, Brücken und Implantataufbauten ohne Metall gefertigt werden können.
Zahnstein, Wie er entsteht und wie man ihn entfernt
Zahnstein entsteht, wenn weicher Zahnbelag durch Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Er lässt sich nicht mehr wegputzen, sondern nur in der Zahnarztpraxis entfernen. Seine raue Oberfläche begünstigt Zahnfleischentzündungen.
Zahnseide, Reinigung enger Zahnzwischenräume
Zahnseide reinigt die engen Zahnzwischenräume, an die die Zahnbürste nicht kommt. Sie eignet sich vor allem dort, wo die Zwischenräume so eng sind, dass kein Zwischenraumbürstchen passt.
Zahnfleischbluten, Ein Warnzeichen ernst nehmen
Zahnfleischbluten ist fast immer ein Zeichen einer Zahnfleischentzündung durch Belag. Gesundes Zahnfleisch blutet nicht bei Berührung. Bleibt das Bluten trotz guter Pflege, gehört es abgeklärt.
Zahnhals, Der empfindliche Übergang am Zahn
Der Zahnhals ist der Übergang zwischen Zahnkrone und Wurzel, normalerweise vom Zahnfleisch bedeckt. Liegt er frei, etwa bei Zahnfleischrückgang, reagiert er oft empfindlich auf Kälte und Süßes.