Definition, Was ist ein Einzelzahnimplantat?
Ein Einzelzahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und eine einzelne fehlende Zahnkrone trägt. Es ersetzt einen verlorenen Zahn, ohne dass die Nachbarzähne beschliffen werden müssen.
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Einsatz, Wann kommt es infrage?
Ein Einzelzahnimplantat kommt infrage, wenn ein einzelner Zahn fehlt und der Kieferknochen ausreichend tragfähig ist. Es ist eine Alternative zur Brücke, bei der sonst gesunde Nachbarzähne beschliffen würden. In der gesetzlichen Krankenversicherung zählt das Implantat als andersartige Versorgung.
Ablauf
- Untersuchung und Planung, oft mit Röntgenbild zur Beurteilung des Knochens
- Einsetzen der künstlichen Wurzel in den Kieferknochen unter Betäubung
- Einheilphase, in der das Implantat mit dem Knochen verwächst
- Aufsetzen der individuell angefertigten Krone auf das Implantat
Behandlung
Als Richtwert bekommst du von der Kasse einen Festzuschuss in Höhe der Regelversorgung, bei lückenlos geführtem Bonusheft steigt dieser nach fünf Jahren auf 70 und nach zehn Jahren auf 75 Prozent. Die restlichen Kosten trägst du selbst oder über eine private Versicherung. Lass dir vorab einen Heil- und Kostenplan erstellen.
Quelle: KZBV, Festzuschuss und Eigenanteil sowie Implantate, und G-BA, Zahnersatz, abgerufen im Juli 2026.

