Der dentinostic Zahnlexikon
Erosion – Säurebedingter Zahnsubstanzverlust
Definition – Was ist Zahnerosion?
Zahnerosion ist der nicht-kariöse, chemisch bedingte Abbau von Zahnschmelz und Dentin. Säuren lösen Mineralien direkt aus dem Zahnschmelz heraus – ein Vorgang, der als Demineralisation bezeichnet wird. Anders als Karies entsteht keine lokale Zersetzung, sondern eine flächige Auflösung der Zahnoberfläche, die mit der Zeit zu charakteristischen glänzenden, ausgewaschenen Flächen führt.
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Ursache – Wie entsteht Zahnerosion?
Die häufigsten Ursachen sind:
- Säurehaltige Getränke – Softdrinks, Fruchtsäfte, Energydrinks und Wein greifen den Schmelz direkt an
- Zitrusfrüchte und Essig – regelmäßiger Konsum führt zu messbarem Schmelzverlust
- Gastroösophagealer Reflux (Sodbrennen) – Magensäure gelangt in den Mund und ätzt den Schmelz
- Bulimie – häufiges Erbrechen bewirkt starke Erosion besonders an den Innenseiten der Oberkieferzähne
- Falsche Trinkgewohnheiten – säurehaltige Getränke schlückchenweise über lange Zeit trinken
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Risikofaktoren – Wer ist besonders gefährdet?
Bestimmte Faktoren erhöhen das Erosionsrisiko deutlich:
- Häufiger Konsum säurehaltiger Speisen und Getränke – mehr als 3–4 Mal täglich
- Personen mit chronischem Sodbrennen oder Refluxkrankheit
- Sportler mit häufigem Konsum von Energydrinks oder Sportgetränken
- Patienten mit Ess-Brech-Störungen
- Trockener Mund – Speichel puffert Säuren; bei Mundtrockenheit fehlt dieser Schutz
Symptome – Woran erkennt man Zahnerosion?
- Glänzende, ausgewaschene oder schalenförmige Vertiefungen an den Zahnflächen
- Füllungen stehen erhöht über der Zahnfläche – da Schmelz abgebaut wurde, Komposit aber bestehen bleibt
- Empfindliche Zähne bei sauren oder kalten Speisen
- Verfärbungen und Gelbstich durch freiliegendes Dentin
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Diagnose – Wie wird Zahnerosion festgestellt?
Der Zahnarzt erkennt Erosionsschäden an charakteristischen Mustern: glänzende Schmelzflächen, schalenförmige Vertiefungen und erhöht stehende Füllungen. Zur genauen Beurteilung können Studienmodelle angefertigt werden, die den Verlauf über die Zeit dokumentieren. Eine gezielte Ernahrungsanamnese und Befragung nach Reflux oder Ess-Brech-Störungen ist Teil der Diagnose.
Therapie – Wie wird Zahnerosion behandelt?
Die wichtigste Therapiemaßnahme ist die Beseitigung der Ursache: Säurezufuhr reduzieren, nach Säurekontakt mindestens 30 Minuten mit dem Putzen warten und säurehaltige Getränke durch einen Strohhalm trinken. Fluoridhaltige Zahnpasten und professionelle Fluoridlackierungen remineralisieren den geschädigten Schmelz. Bei fortgeschrittenen Defekten werden betroffene Zähne mit Komposit oder Keramik restauriert.
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