Der dentinostic Zahnlexikon
Extraktion – Die Zahnentfernung
Definition – Was ist eine Zahnextraktion?
Bei einer Extraktion wird der Zahn mit speziellen Instrumenten (Zange und Hebel) aus seinem Zahnfach (Alveole) gelöst und entfernt. Einfache Extraktionen erfolgen unter örtlicher Betäubung und dauern meist wenige Minuten. Kompliziertere Fälle – wie verlagerte Weisheitszähne – erfordern einen chirurgischen Eingriff mit Schnitt und nähten.
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Ursache – Wann wird eine Extraktion notwendig?
Eine Zahnentfernung ist die letzte Option, wenn der Zahn nicht mehr erhalten werden kann:
- Fortgeschrittene Karies – zu großer Substanzverlust für eine Füllung oder Krone
- Schwere Parodontitis – massiver Knochenverlust, Zahn nicht mehr stabil
- Zahntraktur oder Fraktur – Wurzel gebrochen, nicht rekonstruierbar
- Kieferorthopädische Gründe – Platzmangel im Kiefer
- Weisheitszähne – verlagert, entzündet oder ohne Platzverhältnisse
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Risikofaktoren – Worauf sollte ich achten?
Bestimmte Faktoren können den Heilungsprozess nach einer Extraktion beeinflussen:
- Rauchen – verzögert die Wundheilung und erhöht das Risiko einer Alveolitis
- Blutverdünner – erhöhtes Nachblutungsrisiko, muss vorab mit dem Arzt besprochen werden
- Diabetes – herabgesetzte Immunabwehr verlangsamt die Heilung
- Osteoporose-Medikamente (Bisphosphonate) – können die Knochenheilung beeinträchtigen
- Immunsuppression – erhöhtes Infektionsrisiko nach dem Eingriff
Symptome – Was ist nach einer Extraktion normal?
- Leichte Schwellung und Drückgefühl in den ersten 1–2 Tagen – normal
- Blutung bis zu 30 Minuten nach dem Eingriff – durch Beissen auf Mullkompressen stillen
- Dumpfer Schmerz in den ersten Tagen – mit Ibuprofen gut beherrschbar
- Starke pochende Schmerzen nach 2–3 Tagen – können auf eine Alveolitis hinweisen
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Diagnose – Wie wird die Notwendigkeit einer Extraktion festgestellt?
Der Zahnarzt bewertet den Zahn klinisch und röntgenologisch. Anhand des Röntgenbilds lassen sich Wurzelzustand, Knochenabbau und Lage des Zahns beurteilen. Erst wenn alle Erhaltungsoptionen ausgeschlossen sind – Füllung, Wurzelbehandlung, Krone – wird die Extraktion empfohlen. Bei Weisheitszähnen gibt eine OPG-Aufnahme Übersicht über Lage und Wurzelform.
Therapie – Wie läuft eine Extraktion ab?
Nach der örtlichen Betäubung wird der Zahn mit Hebeln gelöst und mit der Zange entfernt. Die Wunde wird geräumt und mit einer Mullkompresse tamponiert. Bei chirurgischen Extraktionen wird der Knochen freigelegt, der Zahn ggf. geteilt und die Wunde genäht. In den Folgetagen sind Ruhe, weiches Essen und Rauchenthaltung wichtig für eine komplikationslose Heilung.
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