Der dentinostic Zahnlexikon

Fachbegriffe einfach erklärt – damit du weißt, was hinter deiner Diagnose steckt..

GBR – Gesteuerte Knochenregeneration für Implantate

Die gesteuerte Knochenregeneration (GBR) ist ein chirurgisches Verfahren, das verloren gegangenen Kieferknochen wieder aufbaut. Sie ist häufig Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantatversorgung.
3 Fakten über Abrasion:
GBR ermöglicht Implantate auch dort, wo der Knochen zunächst zu schmal oder zu flach ist.
Rauchen ist der größte Risikofaktor für das Scheitern einer Knochenregeneration.
Moderne resorbierbare Membranen müssen nicht mehr chirurgisch entfernt werden – sie bauen sich von selbst ab.

Definition – Was ist GBR?

Bei der gesteuerten Knochenregeneration (englisch: Guided Bone Regeneration) wird eine spezielle Membran über einem Knochendefekt platziert. Sie verhindert, dass schnell wachsendes Bindegewebe den Defekt besetzt – und gibt dem langsameren Knochengewebe Zeit und Raum, den Defekt von innen aufzufüllen. Zusätzlich wird oft Knochenmaterial (autolog, synthetisch oder xenogen) eingebracht, um die Regeneration zu unterstützen.

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Ursache – Wann wird GBR notwendig?

  • Knochenabbau nach Zahnextraktion – ohne Zahn baut sich der Kiefer ab
  • Parodontitis-bedingter Knochenverlust
  • Unfall oder Trauma mit Knochenverlust
  • Angeborene Knochendefekte oder fehlende Zähne
  • Zu wenig Knochen für ein Implantat – GBR als Vorbereitungsmaßnahme

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Risikofaktoren – Was beeinflusst den Erfolg der GBR?

  • Rauchen – stark erhöhtes Infektions- und Misserfolgsrisiko
  • Unkontrollierter Diabetes – herabgesetzte Wundheilung
  • Schlechte Mundhygiene – Infektionsrisiko der Membran
  • Bisphosphonate – können die Knochenheilung beeinträchtigen

Symptome – Was ist nach einer GBR-Behandlung normal?

  • Schwellung und leichte Schmerzen in den ersten Tagen – normal
  • Blaue Verfärbung (Hämatom) im Behandlungsbereich – klingt ab
  • Empfindlichkeit im Bereich der Nähte für 1–2 Wochen
  • Starke Schmerzen, Eiter oder Fieber – sofort Zahnarzt kontaktieren

Besser gleich abklären statt abwarten: Mit dentinostic bekommst du schnell ärztliche Hilfe, eine klare Empfehlung und bei Bedarf auch ein Rezept – ganz ohne Wartezeit.

Diagnose – Wie wird der Knochenaufbaubedarf festgestellt?

Vor der GBR wird der Kieferknochen mit einem OPG oder DVT (digitale Volumentomographie) dreidimensional vermessen. Die Knochen­breite, -höhe und -dichte bestimmen, ob und wie viel Knochenaufbau nötig ist. Der Befund entscheidet auch über die Wahl des Membrantyps und Knochenmaterials.

Therapie – Wie läuft eine GBR ab?

Unter örtlicher Betäubung wird das Zahnfleisch geöffnet, der Knochendefekt vorbereitet und Knochenmaterial eingebracht. Eine resorbierbare oder nicht-resorbierbare Membran wird über dem Defekt fixiert und das Gewebe dicht genäht. Nach einer Einheilphase von 4–9 Monaten kann das Implantat gesetzt werden.

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