Definition, Was ist eine Fissurenversiegelung?
Die Fissurenversiegelung ist eine vorbeugende Maßnahme, bei der die Rillen auf den Kauflächen der Backenzähne mit einem dünnflüssigen Kunststoff verschlossen werden. Dadurch lässt sich Fissurenkaries wirksam verhindern.
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Einsatz, Wann ist sie sinnvoll?
Die Versiegelung schützt die tiefen Rillen der Backenzähne, die sich mit der Zahnbürste nicht ausreichend reinigen lassen. Das größte Kariesrisiko besteht in den ersten Jahren nach dem Durchbruch. Die Versiegelung kariesfreier Fissuren an den bleibenden Backenzähnen 6 und 7 übernehmen die Kassen bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis 17 Jahren.
Ablauf
- Der Zahn wird gereinigt und trockengelegt
- Die Kaufläche wird mit einem schwachen Säuregel angeraut, dann abgesprüht und getrocknet
- Der dünnflüssige Kunststoff wird aufgetragen und mit einer Lampe ausgehärtet
- Zum Schluss wird geprüft, ob die Versiegelung dicht ist und beim Zubeißen nicht stört
Behandlung
Die Behandlung dauert bei üblicherweise vier Zähnen etwa 15 bis 30 Minuten, es muss nicht gebohrt werden und tut nicht weh. Damit die Versiegelung nicht unbemerkt verloren geht, sollte sie halbjährlich kontrolliert werden.
Quelle: KZBV, Fissurenversiegelung, Stand Mai 2025, abgerufen im Juli 2026.

