Definition, Was ist eine Aufbissschiene?
Eine Aufbissschiene, umgangssprachlich auch Knirscherschiene, ist eine passgenaue Schiene aus Kunststoff, die über die Zähne eines Kiefers gesetzt wird. Sie legt sich zwischen die Zahnreihen und verhindert direkten Kontakt der Zähne.
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Einsatz, Wann wird sie verwendet?
Anlass ist oft Bruxismus, bei dem die Zähne unbewusst aufeinandergepresst oder gegeneinander gerieben werden, häufig im Schlaf. Der dabei entstehende Druck kann Zähne abnutzen sowie Kiefergelenke und Kaumuskeln belasten.
Merkmale
- Individuell nach Abformung des Gebisses angefertigt
- Wird meist während der Nacht getragen
- Schützt die Zahnhartsubstanz vor weiterem Abrieb
- Entlastet Kiefergelenke und Kaumuskulatur
Behandlung
Für die Schiene wird zunächst ein Abdruck oder Scan des Gebisses genommen, danach wird sie individuell hergestellt und angepasst. Getragen wird sie in der Regel nachts. Sie gilt als schützende Maßnahme bei Bruxismus und wird zahnärztlich kontrolliert und bei Bedarf nachjustiert.
Quelle: DGFDT und DGZMK, S3-Leitlinie Diagnostik und Behandlung des Bruxismus (AWMF-Registernummer 083-027), abgerufen im Juli 2026.

