Definition, Was ist Bruxismus?
Bruxismus ist ein meist unbewusstes Zusammenpressen und Aufeinanderreiben der Zähne, das oft nachts auftritt. Es gilt als Aktivität der Kaumuskulatur und nicht als eigenständige Krankheit.
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Ursache, Wie entsteht er?
Als begünstigende Faktoren gelten Stress und Angst, Schlafstörungen sowie Genussmittel wie Alkohol, Koffein und Nikotin, außerdem bestimmte Medikamente. Auch ein zu hoher, schlecht angepasster Zahnersatz kann eine Rolle spielen. Bruxismus gilt zudem als Risikofaktor für eine Funktionsstörung des Kausystems.
Symptome, Woran erkenne ich ihn?
- Abgeriebene oder empfindliche Zähne
- Verspannte Kaumuskulatur, Kiefer- oder Kopfschmerzen
- Knirsch- oder Pressgeräusche, oft vom Partner bemerkt
- Verspannungen im Bereich der Kiefergelenke
Behandlung
Wichtige Bausteine sind Aufklärung und Selbstbeobachtung, damit du Knirsch- und Pressphasen bewusster wahrnimmst. Häufig wird eine individuell angepasste, harte Aufbissschiene hergestellt, die die Zähne schützt. Bei ausgeprägtem Stress helfen zusätzlich Entspannungs- und Stressbewältigungsverfahren. Was für dich passt, klärst du am besten in einer zahnärztlichen Untersuchung.
Quelle: IQWiG, gesundheitsinformation.de, Bruxismus, sowie AWMF-S3-Leitlinie 083-027, abgerufen im Juli 2026.

