Definition, Was sind Fluoride?
Fluoride sind Verbindungen des Fluors, meist Salze, die den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Karies machen. Sie stecken in fast jeder Zahnpasta und sind ein natürlicher Bestandteil von Zähnen und Knochen.
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Einsatz, Wie wirken sie?
Fluoride wirken vor allem lokal am Zahn, indem sie mit Kalzium aus dem Speichel eine schützende Schicht bilden und sich in die Zahnstruktur einlagern. So hemmen sie das Herauslösen von Mineralien nach einem Säureangriff und fördern die Remineralisation. Der Schutzeffekt steigt mit häufigerer Anwendung.
Merkmale
- Lokal über fluoridhaltige Zahnpasta, Gele oder Spülungen sowie Fluoridlack in der Praxis
- Systemisch über fluoridiertes Speisesalz
- Empfohlen wird, mindestens zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen
- Bei Kindern im ersten Lebensjahr entweder Fluoridtabletten oder Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, nicht beides zugleich
Behandlung
Fluoride sind ein fester Bestandteil der Kariesvorbeugung und werden auch bei beginnender Karies genutzt. Bei sehr kleinen Kindern ist auf die richtige Menge zu achten, denn eine dauerhaft zu hohe Aufnahme kann weißliche Schmelzflecken begünstigen. Bei normaler Anwendung besteht kein Vergiftungsrisiko.
Quelle: BZÄK, Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta, Stand Dezember 2025, sowie gesund.bund.de, Karies, abgerufen im Juli 2026.

