Definition, Was ist eine Bisshebung?
Eine Bisshebung, auch Bisserhöhung genannt, ist eine zahnärztliche Behandlung, bei der die Höhe des Bisses wiederhergestellt oder vergrößert wird. Das ist nötig, wenn die Kauflächen so weit abgetragen sind, dass der Biss abgesunken ist.
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Ursache, Warum wird sie nötig?
Anlass ist meist ein starker Verlust an Zahnhartsubstanz, etwa durch säurebedingte Erosionen, durch Abrieb oder durch Bruxismus. Geht dadurch die natürliche Bisshöhe verloren, kann ein umfangreicher Wiederaufbau erforderlich werden.
Ablauf
- Zunächst genaue Diagnostik und Planung der neuen Bisshöhe
- Häufig wird die neue Höhe zunächst reversibel mit einer Schiene getestet
- Aufbau der Kauflächen mit Kunststoff (Komposit) oder mit Keramik und Kronen
- Es gibt auch minimalinvasive Vorgehensweisen, die möglichst wenig Zahnsubstanz opfern
Behandlung
Die Bisshöhe wird über den Aufbau mehrerer Zähne wiederhergestellt, oft schrittweise und nach einer Testphase mit einer Schiene. Da es sich meist um eine umfangreiche Behandlung handelt, wird sie individuell geplant. Umfang und Kostenübernahme solltest du vorab in der Praxis besprechen.
Quelle: DGZMK und Fachgesellschaften, S2k-Leitlinie 083-051 sowie S3-Leitlinie Direkte Kompositrestaurationen 083-028, abgerufen im Juli 2026.

